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Personelle Änderungen im Vorstand |
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Bereits im Januar 2009 verabschiedete der Vorstand des Männerbüros seinen Hauptinitianten Daniel Staeheli aufgrund seines Rücktritt nach über 14-jähriger Tätigkeit. .[Marcus Cottiati]
Als Vizepräsident und Koordinator zum Beratungsteam hat er massblich für die Ausrichtung und Qualität des Angebots verantwortlich gezeichnet. Der Vorstand und alle ehrenamtlichen Berater konnten von seiner langjährigen Erfahrung in der Beratungsarbeit profitieren. Seinen Verdiensten um die Gründung und Entwicklung des Männerbüros entsprechend konnte er - als einer vieler Höhepunkten - im Jahr 2000 den Chancengleichheitspreis Basel-Stadt entgegen nehmen. Zusammen mit Marcus Cottiati hat er noch im 2008 die durch die Leistungsvereinbarungen geschaffenen Grundlagen für den Fortbestand des Männerbüros gelegt. Ihm sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für sein Wirken gedankt.
Ebenso schon länger angekündigt war .
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Regierungsrat Haspeter Gass würdigt das Männerbüro |
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Der Einladung zum Sponsoren-Anlass vom 11. Mai 2009 folgten zahlreiche Exponenten der Kantone Basel-Stadt und Baselland sowie Vertreter seitens institutioneller Sponsoren.[Marcus Cottiati]
Am 11. Mai 2009 lud das Männerbüro Region Basel Vertreter der Behörden, SpenderInnen und SponsorInnen als Dank für ihre Unterstützung zu einem Apéro in den neu bezogenen Räumlichkeiten im Selbsthilfezentrum Basel ein. Marcus Cottiati, Präsident, stellte die Vorstandsmitglieder und Berater des Männerbüros vor und nutzte die Gelegenheit zur Verdankung ihres jahrelangen Engagements. Er unterstrich, dass mit Walter Grisenti seit drei Jahren ein hoch kompetenter und motivierter Stellenleiter wirkt, der massgeblich die heute feststellbare enge Vernetzung und starke Präsenz des Männerbüros vorangetrieben hat.
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Bist du bereit dich mit dir selber, mit deinem Sein als Mann in der heutigen Gesellschaft, auseinanderzusetzen?
Hier findest offene, weltanschaulich ungebundene Gesprächsgruppe für Männer in der RegionBasel.
Die Gruppe ist nicht Themen-gebunden; bietet somit Platz für Anliegen aus den verschiedensten Bereichen eines Männerlebens.
Einzige Bedingung für die Teilnahme ist der Wunsch sich mit sich selber auseinanderzusetzen.
Teilnehmer verpflichten sich dem Grundsatz der Verschwiegenheit, das heisst weder Inhalt der Gespräche noch Informationen über in der Gruppe Anwesende werden nach aussen getragen.
Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in den Räumlichkeiten des Männerbüros Basel.
Fachliche Unterstützung und administrative Organisation wird durch das Männerbüro der Region Basel gestellt. Langfristiges Ziel ist, dass sich die Gruppe basisdemokratisch selber organisiert.
Die Gruppe hat weder therapeutischen Anspruch, noch kann sie Hilfestellung in dieser Hinsicht bieten. (wer persönliche Beratung braucht wende sich direkt ans Männerbüro Region Basel)
Weitere Informationen und Anmeldung:
Männerbüro Region Basel
oder
DIREKT BEIM LEITER DER GRUPPE: Martin Schoch 079 346 07 34 |
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Beratung bei häuslicher Gewalt hilft allen |
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Über 60 Männer suchten im Jahr 2008 das Männerbüro auf. Davon kamen 46% wegen häuslicher Gewalt und über 80% , die sich an uns wandten, sind Väter. 75% wohnen mit ihren Familien in einer gemeinsamen Wohnung. Die Gesamtzahl der Kinder aller gewalttätigen Männer, die sich im im 2008 von uns beraten liessen, beträgt über 40. Zählen wir die Kinder aller Männer, die uns aufgesucht haben sind es über 100.
Die meisten Männer wenden sich freiwillig an uns. Sie leiden unter ihrer eigenen Gewalttätigkeit. Ihre Gewalt zerstört Vertrauen und ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Aus dem Gewaltkreislauf auszusteigen ist schwer. Letztlich sind Verlust- und Existenzängste sowie die steigende Hilflosigkeit gegenüber der eigenen Gewalt die Gründe, warum die Männer sich Hilfe suchen. Für viele ist dies der erste Schritt, um
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Interview mit Walter Grisenti |
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«Es kommen immer mehr Männer in unsere Beratung.»
Walter Grisenti leitet seit vier Jahren das Männerbüro Basel. Gemeinsam mit den freiwilligen Mitarbeitern und dem Vorstand hat er die Institutionalisierung der Beratungsstelle weiter vorwärts getrieben höchste Zeit also, Ihnen Walter Grisenti einmal etwas näher vorzustellen. [Jana Ullmann]
Jana Ulmann: Warum braucht Basel ein Männerbüro?
Walter Grisenti: Das Männerbüro ist eine polyvalente, niederschwellige Institution, die allen Männern offen steht. Die steigende Zahl von Klienten zeigt, dass es uns braucht. Die grösste Klientengruppe umfasst gewalttätige Männer. Ebenso beraten wir Männer in Trennung oder Scheidung sowie Männer mit Beziehungsproblematiken. Auch Männer, die selbst Gewaltopfer sind, suchen bei uns Hilfe. Für viele sind wir die erste Anlaufstelle, die meisten kommen freiwillig. Über 56 % der Männer werden von den Institutionen der Region auf uns aufmerksam gemacht. Wir senden ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit: Auch Männer haben Probleme, für Probleme gibt es Lösungsmöglichkeiten, über Probleme reden und Hilfe annehmen ist nicht unmännlich. Das Männerbüro ist meiner Ansicht nach ein Instrument der Gleichstellungspolitik. Die Existenzberechtigung eines Männerbüros sollte nicht nur an der Gewalt, sondern an der Gesamtproblematik festgemacht werden.
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